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Chronik

Marienberg, den 27. November 2008

1885

Gründung der Firma am heutigen Standort als Pappenfabrik durch Heinrich Auhagen

1919

Übergabe an Sohn Rudolf Auhagen sen.

1945

Rudolf Auhagen jun., gelernter Maler und Grafiker, kehrt aus dem Krieg zurück und beginnt mit der Veredlung der Pappe aus eigener Herstellung. Geprägte Marmeladeglasdeckel, gestanzter Christbaumschmuck und ähnliches sowie Verpackung aus Pappe und Karton werden hergestellt.

1952

Durch den Bau eines erzgebirgisch traditionellen Weihnachtsberges für die Familie erwachte die Idee, Häuser für die Modelleisenbahn als Bausatz zu entwerfen und herzustellen. Sie wurden komplett aus Pappe und Papier gefertigt und mit Holzteilen ergänzt.

1958

Die Firma entwickelte sich kontinuierlich. Rudolf Auhagen sen. und Rudolf Auhagen jun. gründen die H. Auhagen KG. Die Geschäftsleitung übernimmt Rudolf Auhagen jun.

1965 Um Kunststoffspritzgießformen und -teile selbst fertigen zu können, werden ein hauseigener Werkzeugbau eingerichtet und Kunststoffspritzgießmaschinen angeschafft. Dadurch können den Bausätzen Schornsteine, Fenster, Firstleisten u. ä. aus Kunststoff beigelegt werden. Man spricht von „Mischbauweise". 

1970 – 1971

Die Pappenherstellung wird liquidiert. Eine umfangreiche Rekonstruktions- und Erweiterungsbaumaßnahme schließt sich an. Das Gebäudesortiment wird nach und nach – dem Trend entsprechend – auf „Vollplastausführung" umgestellt.

1972

Zwangsverstaatlichung der Firma zum VEB Modellspielwaren Marienberg-Hüttengrund (MAMOS)

1979

Angliederung des VEB Modellbahn-Zubehör (ehemals Scheffler) Marienberg als Poduktionsabschnitt

1980

Einbindung in den Kombinatsbetrieb VEB VERO Olbernhau zum VEB VERO, Werk 5, Marienberg-Hüttengrund

1990

Reprivatisierung der Firma Auhagen durch den inzwischen 70-jährigen Rudolf Auhagen jun. (gest. 19.04.95)
Die Produktion des bewährten Auhagen-Modelleisenbahnzubehörsortiments sowie der Verpackung aus Pappe und Karton wird mit 13 Mitarbeitern weitergeführt. 

1991

Erstmalig Teilnahme an der Nürnberger Spielwarenmesse und Auszeichnung des Artikels Bahnhof Klingenberg-Colmnitz H0 zum „Modell des Jahres 1991". Auch in den Jahren 1993, 1995, 1998, 2000, 2001, 2002, 2004, 2005, 2006 und 2007 wählten Leser und Redaktion der Zeitschrift Eisenbahn-Magazin Auhagen-Produkte zum „Modell des Jahres". 

1993

Rudolf Auhagen jun. überträgt die Firma seiner Tochter Ute Hofmann-Auhagen in 4. Generation.
Die Auhagen GmbH wird gegründet und bleibt damit weiterhin in 100-prozentigem Familienbesitz.

1996 Umfangreiche Rekonstruktions- und Erweiterungsbaumaßnahme am Gründungsstandort 
1996 Kauf der ehemaligen VERO-Modelleisenbahnzubehör-Produktion Olbernhau von der Treuhand, Verlagerung nach Marienberg und schrittweise Neuauflage des Sortiments. 
20./21. 06. 1998 „1. Tag der offenen Tür" 
1998 –
1999
Investition in moderne Technik, vor allem im Werkzeugbau und Kunststoffspritzguss 

1999

 

 

Die Firma Auhagen beschäftigt 26 Mitarbeiter und bildet einen Mediengestalter und einen Werkzeugmechaniker aus.
In den neuen Bundesländern konnte die Auhagen GmbH ihre Stellung als Marktführer zurückerobern und bietet als einziger Hersteller ein komplettes TT-Gebäudesortiment an. Sie ist auch der einzige Modelleisenbahnzubehörhersteller in den neuen Bundesländern und im Vergleich zum Wettbewerb der „Kleinste". 
05. 07. 1999 Unwetterkatastrophe im Mittleren Erzgebirgskreis: Ca. 300 qm Kellerfläche, die als Material- und Halbfertigwarenlager genutzt wurden, einschließlich aller technischen Anlagen, wie Heizung, Kompressor, Aufzug, Elektrohauptverteilung, Kühl- und Brauchwasser, wurden komplett überflutet. Das ca. 200 qm große Nebengebäude mit Auhagen-Shop, Messelager und Produktarchiv auf dem Dachboden wurde so zerstört, dass es abgerissen werden musste. Nur das Produktarchiv war zu retten. Die Produktion und das Fertigwarenlager waren glücklicherweise nicht in Mitleidenschaft gezogen. 
04. 10. 1999 Baubeginn: Das Projekt und die Finanzierung stehen, die Baugenehmigung liegt vor!
Mit dem 27 x 22 m großen Anbau in 2 Etagen ersetzen wir verlorengegangene Quadratmeter und schaffen Platz für eine weitere kontinuierliche Entwicklung der Firma.
Februar 2000 Nürnberger Spielwarenmesse: Alle Formneuheiten werden zum ersten Mal am Computer konstruiert und die Werkzeuge mit CNC-Maschinen bearbeitet.
März 2000 Rohbau und Innenausbau sind soweit fortgeschritten, dass nun die Verbindung zum Anbau hergestellt werden muss. Ein Kraftakt für die Auhagen-Mitarbeiter ist der Umzug innerhalb des Hauses.
26./27. 08. 2000 Es ist geschafft! Das Grundstück der Firma Auhagen kann sich wieder sehen lassen. Ca. 7.000 Gäste aus dem In- und Ausland sind der Einladung zum „2. Tag der offenen Tür" gefolgt. Die Einweihung des Anbaus und die Wiedereröffnung des Auhagen-Shops sowie das 115-jährige Gründungsjubiläum der Firma Auhagen hatten Volksfestcharakter. 
16. 09. 2000 Würdigung der Leistungen der Auhagen GmbH mit dem „Großen Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung
2002 Die Firma Auhagen kann auf „50 Jahre Modellbautradition" zurückblicken. Anlässlich dieses Jubiläums wurde eine umfangreiche Ausstellung zur Geschichte der Firma gestaltet. Sie kann jederzeit von Interessierten besichtigt werden.
Es werden 29 Mitarbeiter beschäftigt und weitere Werkzeugmechaniker ausgebildet. 
12. 08. 2002 Ganz Sachsen wird von einer Hochwasserflut heimgesucht. Durch umfangreiche Investitionen in Hochwasserschutz bleibt die Auhagen GmbH diesmal weitestgehend verschont. 
2004 Die Firma Auhagen bietet mit hochqualifizierten Mitarbeitern und bei Einsatz modernster Technik alles aus einer Hand: Werkzeug- und Formenbau einschließlich Konstruktion, Kunststoffspritzguss, Verpackung aus Karton inklusive Konstruktion, Gestaltung und Druckvorstufe sowie Komplettieren, Verpacken und Versenden.
Im Bereich Modelleisenbahnzubehör sind wir von der Idee bis zum Großhandel Finalproduzent. 
15. 04. 2005 Aus Anlass des 10-jährigen Bestehens des Modellbahnverbandes in Deutschland e.V. MOBA wurde die Firma Auhagen in Dortmund mit dem „Architekturpreis" ausgezeichnet. 
20./21. 08. 2005  Mit dem „3. Tag der offenen Tür" feierten wir das 120-jährige Bestehen der Firma.
Ca. 5.000 Gäste aus Nah und Fern waren angereist. Ein besonderer Besuchermagnet war Hagen von Ortloff, der Moderator der Fernsehserie „Eisenbahn-Romantik". 
September 2006  Wir bilden in neuen Berufen aus. Ein Bürokaufmann und ein Verfahrensmechaniker für Kunststofftechnik beginnen die Lehre.
2007 Der Belegschaftsstamm wird auf 33 Mitarbeiter erweitert.
Wir garantieren, dass Auhagen-Produkte zu 100 Prozent in Deutschland hergestellt werden. Komplett alle Leistungen werden am Standort Marienberg-Hüttengrund erbracht. Material beziehen wir in erster Linie aus Deutschland und aus den Ländern der Europäischen Gemeinschaft. 
Februar 2008 Unser Katalog Nr. 10 erscheint. Der erste Katalog 1990 war gerade mal 8 Seiten dick. Jetzt kann man aus einer Produktvielfalt auf 206 Seiten wählen.
Gleichzeitig stellen wir unseren neuen Internetauftritt ins Netz. Neben vielen anderen Neuerungen präsentieren wir uns jetzt auch in englisch und tschechisch. 
Mai 2008
Auszeichnung „Das goldene Gleis 2008"
Den 1. Platz bei der Wahl zum Produkt des Jahres belegten wir mit unserem Artikel „Großbekohlung TT". Die Wahl entschieden die Leser der Zeitschriften Modelleisenbahner, Eisenbahnjournal, MIBA und Züge.
September 2008
Michael Hofmann, der Ehemann der geschäftsführenden Gesellschafterin, wird als weiterer Geschäftsführer bestellt. Die Geschäftsleitung übernimmt fortan das Ehepaar gemeinsam.

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